Schulchronik

Der Ort Bechen wird erstmals 1175 urkundlich erwähnt; Bechen ist also heute 832 Jahre alt.
Doch erst seit 1700 existieren wenige schriftliche Aufzeichnungen über die Schule und das Leben in Bechen. Ab 1730 findet regelmäßiger Unterricht statt, der durch die katholische Kirche erteilt wird. Der Unterricht wird schlecht besucht, da Schulgeld gezahlt werden musste und die Kinder für ihre Eltern wertvolle Arbeitskräfte darstellten.

Die Chronik der Bechener Volksschule beginnt mit dem Jahr 1871.

Bereits im Jahre 1821 wurde das erste "richtige" Schulgebäude in der Alten Schulstraße in Bechen errichtet. Heute ist dort ein Wohnhaus, das jedoch Form und Grundriss dieser Schule noch erkennen lässt.

 

1933 wird dieses Schulgebäude verlassen und Einzug in das neue Schulgebäude an der Kölner Straße gehalten, welches heute den alten Teil der jetzigen Grundschule bildet.

1956 bis 1957 wird dieser Teil der Schule um zwei Klassenräume erweitert, den heutigen 4. Schuljahrsklassen.

Von 1949 bis 1962 gab es in den Räumlichkeiten der katholischen Volksschule eine evangelische Schule. Die evangelischen Schüler  werden 1961 den katholischen Klassen zugeteilt, es bestehen aber weiterhin beide Konfessionen. Der Schulleiter führt zwei Siegel.

1963/64 wird Vieles um- und angebaut: Pausenhalle, das heutige Lehrerzimmer, Schulleiter- und Elternsprechzimmer, Toilettenanlagen, Doppelverglasung der Fenster, Ölheizung, Neubau einer Turnhalle und Ausbau der Schulhöfe. Auch ein hauptamtlicher Hausmeister wird erstmals eingestellt.

1966 wird die Evangelische Volksschule Bechen aufgelöst. Die Volksschulen Bechen und Richerzhagen werden zusammengelegt. Mittelpunktschule wird die Katholische Volksschule Bechen. Ein Busverkehr wird eingerichtet. Zu dieser Zeit wird die Schule von ca. 300 Schülern besucht.

Bis zu ihrer Auflösung 1968 war die Bechener Schule ein Volksschule, in der Kinder von der 1. bis zur 8. Klasse beschult wurden.

Seit 1972 lebte die Schule, die damals noch Grund- und Hauptschule unter einem Dach beherbergte, mit Provisorien. Durch das Aufstellen eines Pavillons wurden zwei neue Klassenräume geschaffen. Ein weiterer Behelfsraum entstand in einem abgeteilten Abschnitt der Pausenhalle. Dabei blieb es auch nach der Verlegung der Hauptschule 1973 nach Kürten.

1992 wird der Erweiterungsbau der Grundschule eingeweiht, mit vier neuen Klassenräumen und einem Musikraum, der durch ständig steigende Schülerzahlen mittlerweile auch als Klassenzimmer genutzt wird.

Die Katholische Grundschule Bechen ist zur Zeit durchweg zweizügig mit ca. 200 Schülerinnen und Schülern.

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