Pädagogische Leitlinien

„Die Schule vermittelt die zur Erfüllung ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Werthaltungen und berücksichtigt dabei die individuellen Voraussetzungen der Schüler und Schülerinnen. Sie fördert die Entfaltung der Person, die Selbstständigkeit ihrer Entscheidungen und Handlungen und das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl, die Natur und die Umwelt. Schülerinnen und Schüler werden befähigt, verantwortlich am sozialen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, beruflichen, kulturellen und politischen Leben teilzunehmen und ihr eigenes Leben zu gestalten.“ (Richtlinien und Lehrpläne, herausgegeben vom MSW des Landes NRW, 1. Auflage 2008, S.11 )

Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, bilden die pädagogischen Leitgedanken der Katholischen Grundschule Bechen eine Orientierungsgrundlage für die pädagogische Arbeit aller am Schulleben beteiligten Personen.

1. Erziehender Unterricht: Wir wollen, dass unsere Schülerinnen und Schüler selbstständig und verantwortungsbewusst handeln lernen. Wir wollen sie ermutigen und befähigen, eigene Auffassungen, Vorstellungen und Wünsche zu formulieren und begründet zu vertreten, aber auch die Vorstellungen anderer zu akzeptieren, sich damit auseinanderzusetzen und sich mit anderen abzustimmen.

2. Handlungsorientierter Unterricht: Neue Handlungsweisen lassen sich leichter verstehen, wenn wir sie mit konkretem Tun in Verbindung bringen.

3. Christliche und kulturelle Werte: Als Katholische Grundschule legen wir besonderen Wert darauf, die christlichen Feste des Kirchenjahres in unser Schulleben miteinzubeziehen und gemeinsam zu feiern. Unsere Schule ist offen für außerschulische Kontakte und pflegt diese in besonderem Maße mit Vereinen und Verbänden. Dabei fördern wir künstlerische, musische sowie sportliche Aktivitäten.

4. Projektorientierung: Wir führen jahreszeitlich gebundene Projekte sowie regelmäßige Projektwochen mit allen Klassen durch. Aber auch die einzelnen Klassen arbeiten projektorientiert, wenn es die Thematik anbietet oder erfordert.

5. Selbstständiges Lernen und Teamfähigkeit: Schon von der ersten Klasse an wollen wir auf den Erwerb einer Methodenkompetenz hinarbeiten. Individuell üben Schülerinnen und Schüler die grundlegenden Lern- und Arbeitstechniken ein. Dabei entscheiden sie auch selbstständig über Arbeitstempo und –inhalte. Dieses differenzierte Arbeiten kommt lernschwachen wie leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler entgegen. Beim kooperativen Lernen in Partner- und Gruppenarbeiten erfahren unsere Kinder, dass Lernen nicht so sehr ein individueller Prozess ist, sondern ein Miteinanderlernen und dass Teamarbeit motivierend, unterstützend und effektiv sein kann.

6. Individuelle Förderung: Jeder Unterricht in der Grundschule ist auch Förderunterricht, denn jedes Kind erhält individuelle Tipps, Hilfen und Lernangebote. Defizite sollen ausgeglichen werden, Stärken und Kompetenzen erweitert werden.

7. Schule als Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum: Schule darf für Kinder nicht nur Unterrichtsort sein, sondern auch Lebens- und Erfahrungsraum, der ihr Denken und Handeln beeinflusst.

8. Medienkompetenz: Der Erwerb der Medienkompetenz (Recherchen aus Büchern, Zeitschriften und Zeitungen) bezieht die neuen Medien mit ein. Unsere Schülerinnen und Schüler werden in unserem Medienraum am PC im Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen, der Erstellung von einfachen Tabellen und der Nutzung geeigneter Suchmaschinen geschult. Erste Erfahrungen mit der Informationsentnahme aus dem Internet werden gesammelt.

9. Schule in Bewegung: Bewegungspausen im Unterricht, eine Spiel- und Sportgeräteausleihe in den Pausen, Sportfeste und drei fest eingeplante Sportstunden pro Klasse sind uns wichtig, um die ganzheitliche Förderung unserer Kinder zu unterstützen.

10. Zusammenarbeit mit Eltern: Wir pflegen eine intensive, kontinuierliche und von gegenseitiger Achtung geprägte Zusammenarbeit mit den Eltern.

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